Was sind Flash-Cookies?
Unter Flash-Cookies oder Local Shared Objects (LSO) versteht man die von Adobe eingeführte Art der Speicherung von Benutzerdaten auf einem Internet-fähigen PC durch Nutzung des Adobe Flash Players. Es handelt sich um kleine Dateiem mit der Dateiendung .sol, die auf dem Rechner abgelegt werden.
Im Gegensatz zu Browser-Cookies werden Flash-Cookies browserunabhängig und ohne Verfallsdatum auf dem Rechner des Internet-Surfers gespeichert. Das bedeute konkret, daß Cookies, die im Internet-Explorer geschrieben wurden auch bei einer Session mit dem Firefox wieder ausgelesen werden können.
Nachteile und Vorteile von Flash-Cookies
Aus Sicht des Internet-Surfers sind Flash-Cookies insofern problematisch, als daß sie sich nicht so einfach wie normale Browser-Cookies aus dem Browser heraus verwalten und löschen lassen.
Aus Sicht eines Webseiten-Betreibers ist genau dies ihr größter Vorteil. Da sie nicht so schnell gelöscht werden, lässt sich mit ihnen das Surfverhalten der Besucher genauer auswerten. Auch die Browserunabhängigkeit hat für den Webseiten-Betreiber nur Vorteile.
Flash-Cookies löschen
Wie bereits angesprochen, lassen sich Flash-Cookies mit den gängigen Browsern nicht ohne weiteres entfernen. Wie Sie die Flash-Cookies trotzdem los werden, lesen Sie auf der Seite Flash-Cookies löschen
Flashcookies erstellen
Für den Programmierer ist es natürlich besonders interessant, wie er selbst Flash-Cookies erstellen kann. Eine kleine Anleitung und 2 Beispiele in Php und Javascript finden Sie auf der Seite Flash-Cookies programmieren.
Mit Flash-Cookies Geld verdienen
Clevere Partnerprogramm-Betreiber sind sich der Vorteile von Werbemitteln, die Flash-Cookies zum Tracken der (potentiellen) Kunden nutzen, bewusst und biten deshalb genau solche Werbemittel an. Eine Übersicht finden Sie auf der Seite Flash-Cookie Partnerprogramme.

